Bienenfleiss - honigsüss

Zur Kultur- und Naturgeschichte der Honigbiene

9. Juni 2008 — 16. November 2008

Die Honigbiene fasziniert und überrascht. Sie ist seit Jahrtausenden eine Begleiterin des Menschen und unser drittwichtigstes Haustier. Die meisten schätzen die Biene vor allem als Honigerzeugerin. Sie ist jedoch Teil eines hochkomplexen Insektenstaates, der auch Wissenschaftler zum Staunen bringt; und nur wenige Tiere spielen in der Symbolik eine so grosse Rolle wie die Biene. 
Das Museum Appenzell zeigt aus Anlass des 85. Imkerkongresses, der vom 21.-25. September in Appenzell stattfindet, das Phänomen Honigbiene in all seinen Facetten.

In der Ausstellung kann erfahren und erforscht werden, welch beachtliche Leistungen diese kleinen Insekten vollbringen. Wussten sie, dass es Heizerbienen gibt? Oder was es mit dem Bienenfleiss tatsächlich auf sich hat? Wie schaffen es die Bienen, formvollendete sechseckige Waben zu bauen? Als besondere Attraktion können während der ganzen Ausstellung lebendige Bienen beobachtet werden, wie sie in einem traditionellen Strohkorb nach und nach ihre kunstvollen Waben bauen.
Das Imkerwesen hat sich im Vergleich zur früheren Bienenhaltung stark verändert. Die Ausstellung zeigt aktuelle und traditionelle Bienenbeuten und gibt Einblick in das Imkerjahr mit den verschiedenen Arbeiten. Weiter ist eine Auswahl an bemalten Bienenbrettern aus Slowenien zu sehen, die an die Appenzeller Bauernmalerei erinnern. 
Dem Bienenvolk werden unterschiedlichste Tugenden zugeschrieben. Die wohl bekannteste ist der Bienenfleiss, mit dem unter anderem für Schweizer Qualität geworben wurde. Die Kirche oder Banken, aber auch Persönlichkeiten wie Napoleon oder Muhammad Ali schmücken sich mit Bienenattributen. Die Ausstellung thematisiert deren Verwendung in Alltag, Politik und Unterhaltung. Eine grosse Auswahl an Klosterarbeiten gibt zudem Einblick in die Bedeutung des Bienenwachses in der christlichen Symbolik. 
Eine aussergewöhnliche Darstellung von Appenzell als Apum Cella (Bienenzelle), beschützt von den Heiligen Mauritius und Gallus, stammt aus der Zeit um 1720. Die Biene und andere Insekten spielen aber auch in der zeitgenössischen Kunst und art brut eine wichtige Rolle. In der Ausstellung sind u.a. Werke von Roman Signer, Monika Sennhauser, Luc Marelli, John Elsas und Klaus Mücke zu sehen. 
Und natürlich fehlt auch Biene Maja nicht.

Ausstellungsflyer

Bienenhaus bei Unterschlatt
Innerrhoderin mit Bienenkorb-Frisur, Foto: Werner Bachmann, um 1960

Die Honigbiene fasziniert und überrascht. Sie ist seit Jahrtausenden eine Begleiterin des Menschen und unser drittwichtigstes Haustier. Die meisten schätzen die Biene vor allem als Honigerzeugerin. Sie ist jedoch Teil eines hochkomplexen Insektenstaates, der auch Wissenschaftler zum Staunen bringt; und nur wenige Tiere spielen in der Symbolik eine so grosse Rolle wie die Biene. 
Das Museum Appenzell zeigt aus Anlass des 85. Imkerkongresses, der vom 21.-25. September in Appenzell stattfindet, das Phänomen Honigbiene in all seinen Facetten.

In der Ausstellung kann erfahren und erforscht werden, welch beachtliche Leistungen diese kleinen Insekten vollbringen. Wussten sie, dass es Heizerbienen gibt? Oder was es mit dem Bienenfleiss tatsächlich auf sich hat? Wie schaffen es die Bienen, formvollendete sechseckige Waben zu bauen? Als besondere Attraktion können während der ganzen Ausstellung lebendige Bienen beobachtet werden, wie sie in einem traditionellen Strohkorb nach und nach ihre kunstvollen Waben bauen.
Das Imkerwesen hat sich im Vergleich zur früheren Bienenhaltung stark verändert. Die Ausstellung zeigt aktuelle und traditionelle Bienenbeuten und gibt Einblick in das Imkerjahr mit den verschiedenen Arbeiten. Weiter ist eine Auswahl an bemalten Bienenbrettern aus Slowenien zu sehen, die an die Appenzeller Bauernmalerei erinnern. 
Dem Bienenvolk werden unterschiedlichste Tugenden zugeschrieben. Die wohl bekannteste ist der Bienenfleiss, mit dem unter anderem für Schweizer Qualität geworben wurde. Die Kirche oder Banken, aber auch Persönlichkeiten wie Napoleon oder Muhammad Ali schmücken sich mit Bienenattributen. Die Ausstellung thematisiert deren Verwendung in Alltag, Politik und Unterhaltung. Eine grosse Auswahl an Klosterarbeiten gibt zudem Einblick in die Bedeutung des Bienenwachses in der christlichen Symbolik. 
Eine aussergewöhnliche Darstellung von Appenzell als Apum Cella (Bienenzelle), beschützt von den Heiligen Mauritius und Gallus, stammt aus der Zeit um 1720. Die Biene und andere Insekten spielen aber auch in der zeitgenössischen Kunst und art brut eine wichtige Rolle. In der Ausstellung sind u.a. Werke von Roman Signer, Monika Sennhauser, Luc Marelli, John Elsas und Klaus Mücke zu sehen. 
Und natürlich fehlt auch Biene Maja nicht.

Ausstellungsflyer

Bienenhaltung im Mittelalter, Bild aus der Tacuinum Sanitatis, um 1390
Blick in die Ausstellung: Strohkörbe für Bienenhaltung
Blick in die Ausstellung: Bienen von Klaus Mücke
Blick in die Ausstellung: Bienenbretter aus Slowenien (Leihgaben des Museums der Kulturen Basel)
Blick in die Ausstellung: Chenille-Stickerei, 19.Jh.
Blick in die Ausstellung: Honigbehälter aus Aluminium und Glas
Blick in die Ausstellung: Schauwabe
Bienen beim Flugloch, Foto: Jürg Zürcher
Innerrhoder Bienenzüchter, 2008
Blick in die Ausstellung: Kleine Helikopter, Roman Signer, 2008
Blick in die Ausstellung: Forscherecke für Kinder