Offen ab 2. März 2021!

Amalie, Josefa, Ottilia - Frauenportraits aus Appenzell Innerrhoden

25. Februar 2021 — 31. Dezember 2021

Frauensachen gelangen nicht selbstverständlich in eine Museumssammlung. Objekte, Fotos und Dokumente zu weiblichen Alltags- und Lebensverhältnissen werden als wenig geschichtsprägend und erinnerungswürdig wahrgenommen. Zudem gelten traditionelle weibliche Arbeitsbereiche wie Putzen, Waschen, Kochen oder Nähen als wenig spektakulär und deren Gerätschaften sind starkem Verschleiss ausgesetzt. Oft sind Frauen auch in immateriellen Bereichen tätig wie der Pflege oder Erziehung. Das Museum Appenzell bemüht sich aktiv, Frauensachen in seine Sammlung aufzunehmen.

In einer kleinen Sonderschau werden fünf Frauen porträtiert. Im Mittelpunkt stehen Objekte, die einen unmittelbaren Blick auf deren Alltag werfen, gleichzeitig ein Stück Innerrhoder Frauengeschichte repräsentieren und mit sozialgeschichtlichen Aspekten überraschen. So waren in Appenzell Innerrhoden im Vergleich zum schweizweiten Durchschnitt fast doppelt so viele Frauen erwerbstätig. Die meisten dieser Frauen arbeiteten als Stickerinnen in Heimarbeit, andere betrieben bei sich zu Hause ein Geschäft wie einen Schuhladen, eine Ferggerei oder eine der vielen Gastwirtschaften. 

Sonderausstellungsflyer mit Begleitprogramm

Damenschuhe aus dem Schuhladen von Marie Koch-Dörig, um 1980

Frauensachen gelangen nicht selbstverständlich in eine Museumssammlung. Objekte, Fotos und Dokumente zu weiblichen Alltags- und Lebensverhältnissen werden als wenig geschichtsprägend und erinnerungswürdig wahrgenommen. Zudem gelten traditionelle weibliche Arbeitsbereiche wie Putzen, Waschen, Kochen oder Nähen als wenig spektakulär und deren Gerätschaften sind starkem Verschleiss ausgesetzt. Oft sind Frauen auch in immateriellen Bereichen tätig wie der Pflege oder Erziehung. Das Museum Appenzell bemüht sich aktiv, Frauensachen in seine Sammlung aufzunehmen.

In einer kleinen Sonderschau werden fünf Frauen porträtiert. Im Mittelpunkt stehen Objekte, die einen unmittelbaren Blick auf deren Alltag werfen, gleichzeitig ein Stück Innerrhoder Frauengeschichte repräsentieren und mit sozialgeschichtlichen Aspekten überraschen. So waren in Appenzell Innerrhoden im Vergleich zum schweizweiten Durchschnitt fast doppelt so viele Frauen erwerbstätig. Die meisten dieser Frauen arbeiteten als Stickerinnen in Heimarbeit, andere betrieben bei sich zu Hause ein Geschäft wie einen Schuhladen, eine Ferggerei oder eine der vielen Gastwirtschaften. 

Sonderausstellungsflyer mit Begleitprogramm

Ottilia Grubenmann (1917–2003), Hebamme
Bügeleisenofen von Ottilia Grubenmann, um 1900
Marie Koch-Dörig (1913–2005), Betreiberin eines Schuhhauses
Mustertuch von Josefa Fritsche-Koch, um 1910
Josefa Fritsche-Koch (1860–1949), Ferggerin, Broderiehändlerin
Buchseite aus dem Kassabuch von Maria Amalie Knechtle, 1936–1950
Marie Sutter (1916–1996), Sängerin und Schauspielerin
Werbeseite für den Film "I ha en Schatz gha" mit Darstellerin Marie Sutter, 1941
Amalie Knechtle (1890–1976), Wirtin