Die Maus

Leise, flink und frech

12. März 2023 — 5. November 2023

Hausmaus und Spitzmaus, Waldmaus und Schermaus – alle kennen die kleinen Felltierchen. Die einen finden sie niedlich, andere ekeln oder fürchten sich vor ihnen. Von Kindern werden sie geliebt und bewundert, auf dem Feld und im Haus gejagt und bekämpft. Ob Liebling oder Schädling – die Maus fasziniert und lässt niemanden kalt.

Allgegenwärtig ist das kleine Tier in Trickfilm, Comic und Bilderbuch – als Speedy Gonzales, Micky Maus oder Frederick sind sie frech, gewitzt und liebenswert. Im Kinderzimmer begeistert die Maus als Superheldin und lädt zum Spielen und Kuscheln ein.

Mäuschenstill und gut versteckt bekommen wir echte Mäuse jedoch nur selten zu Gesicht. Sie sind ausgesprochen flink und verfügen über erstaunliche Fähigkeiten. Geschickt hangeln sie an Ästen und tauchen durchs Wasser. Mit ihren ausgeprägten Sinnen – der feinfühligen Schnauze, der sensiblen Nase, dem guten Gehör – finden sie sich fast überall zurecht.

Wo Menschen leben, sind Mäuse zahlreich anzutreffen, denn was den Menschen schmeckt – ob Getreide, Obst oder Süssigkeiten – schmeckt auch den Mäusen. Gegen Mäuseplagen ist eine durchdachte Vorratssicherung ebenso zentral wie die Mithilfe einer geschickten Katze. Mit ausgeklügelten Fallen wird versucht, Mäuse in Schach zu halten. Die Methoden sind oftmals grausam und brutal: in Klappfallen werden sie erschlagen, mit Schlingen erdrosselt oder mit speziellen Vorrichtungen ertränkt, erschossen oder vergiftet.
Jedoch nicht nur der Mensch verfolgt die Mäuse, auch vor ihren natürlichen Feinden müssen sie ständig auf der Hut sein.

Das Museum Appenzell geht der Beziehung von Mäusen und Menschen auf die Spur. Gezeigt werden Präparate von Mäusen und ihren tierischen Feinden, Filme und Fotos sowie eine grosse Mausefallensammlung. Künstlerische Arbeiten von Gabriela Gerber & Lukas Bardill, Lea Gredig, Adolf Dietrich und Walter Schels ergänzen die Ausstellung. Ein Mäusehaus, eine Mäusebibliothek und vieles mehr laden Kinder und Familien zum Entdecken, Basteln und Spielen ein. Die Maus ist im Haus.

Ausstellungsflyer mit Begleitprogramm

Schlingenfalle, 20. Jahrhundert
Hans Oettli, Rötelmäuse, 2017

Hausmaus und Spitzmaus, Waldmaus und Schermaus – alle kennen die kleinen Felltierchen. Die einen finden sie niedlich, andere ekeln oder fürchten sich vor ihnen. Von Kindern werden sie geliebt und bewundert, auf dem Feld und im Haus gejagt und bekämpft. Ob Liebling oder Schädling – die Maus fasziniert und lässt niemanden kalt.

Allgegenwärtig ist das kleine Tier in Trickfilm, Comic und Bilderbuch – als Speedy Gonzales, Micky Maus oder Frederick sind sie frech, gewitzt und liebenswert. Im Kinderzimmer begeistert die Maus als Superheldin und lädt zum Spielen und Kuscheln ein.

Mäuschenstill und gut versteckt bekommen wir echte Mäuse jedoch nur selten zu Gesicht. Sie sind ausgesprochen flink und verfügen über erstaunliche Fähigkeiten. Geschickt hangeln sie an Ästen und tauchen durchs Wasser. Mit ihren ausgeprägten Sinnen – der feinfühligen Schnauze, der sensiblen Nase, dem guten Gehör – finden sie sich fast überall zurecht.

Wo Menschen leben, sind Mäuse zahlreich anzutreffen, denn was den Menschen schmeckt – ob Getreide, Obst oder Süssigkeiten – schmeckt auch den Mäusen. Gegen Mäuseplagen ist eine durchdachte Vorratssicherung ebenso zentral wie die Mithilfe einer geschickten Katze. Mit ausgeklügelten Fallen wird versucht, Mäuse in Schach zu halten. Die Methoden sind oftmals grausam und brutal: in Klappfallen werden sie erschlagen, mit Schlingen erdrosselt oder mit speziellen Vorrichtungen ertränkt, erschossen oder vergiftet.
Jedoch nicht nur der Mensch verfolgt die Mäuse, auch vor ihren natürlichen Feinden müssen sie ständig auf der Hut sein.

Das Museum Appenzell geht der Beziehung von Mäusen und Menschen auf die Spur. Gezeigt werden Präparate von Mäusen und ihren tierischen Feinden, Filme und Fotos sowie eine grosse Mausefallensammlung. Künstlerische Arbeiten von Gabriela Gerber & Lukas Bardill, Lea Gredig, Adolf Dietrich und Walter Schels ergänzen die Ausstellung. Ein Mäusehaus, eine Mäusebibliothek und vieles mehr laden Kinder und Familien zum Entdecken, Basteln und Spielen ein. Die Maus ist im Haus.

Ausstellungsflyer mit Begleitprogramm

Schulwandbild Mäuse, 1977
Drahtgitterfalle, 20. Jahrhundert
Spielzeugmaus, um 1980
Werner Bachmann, Fotografie eines Schaufensters, um 1940
Hans Oettli, Rötelmaus, 2006
Gabriela Gerber & Lukas Bardill, 1000 Mäuse, 2020, Still aus Video
Lea Gredig, Rotzahnspitzmäuse (Ausschnitt), 2020, Bleistift auf Folie
Schwerkraftfalle, 20. Jahrhundert
Monika Schmid, Katze mit Maus, 2015
Knabe beim Feldmausen, 2022
Zwergspitzmäuse, Präparat, um 1900
Computermaus, um 1990
Graupelzchen aus Lesebuch Mis Büechli, 1953
Waldkauz mit toter Maus, Präparat, 20. Jahrhundert